Posts filed under 'surf'

Strandträume (Tim Gaze Band, The Eagles, Rabbit Bartholomew)

Add comment July 28th, 2007

timgaze.jpgIch geb’s zu: die Überschrift “Strandträume” ist Kitsch. Da sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Aber sie passt so wunderbar zu der Band, auf die ich nun hinweisen will: Die australischen Surf-Legenden “Tim Gaze Band” (Homepage 1996). Gerade ist die Platte “Band on the Run” aus dem Jahr 1979 (damals der Soundtrack zu einem eher weniger erfolgreichen Surf-Film mit Rabbit Bartholomew) wieder aufgelegt worden und auf iTunes oder Napster verfügbar. Und es lohnt sich wirklich, da einmal hineinzuhören. Zwar ist der Chorus auf den Gitarren etwas zu dick aufgetragen und die die Mischung aus Westcoast und Softsoul ist nicht mehr zeitgemäß, aber dennoch eine interessante Mischung aus der Leichtigkeit der Surfmusik (z.B. “Rivers” mit seinen Anklängen an “Hotel California” von den Eagles), langen psychedelischen Songs à la Pink Floyd (”Bermuda”, “Oceans”) und tanzbaren Discosongs (”Brothers and Sisters”, “Mauritius”). Am besten sind sie in den Liedern, die einfach nur Popsongs sein wollen und nichts mehr (”Lazy Day Fever”, ein wirklich runder Song!) Tim Gaze, der zuvor bei “Tamam Shud” spielte, ist an der Leadgitarre zu hören, Robbie France-Shaw am Schlagzeug, Harry Curtis am Bass, Peter Bolton am Synthesizer und Annette Henery singt die Hintergrundstimme. Hier kann man einen zweiminütigen Ausschnitt aus jedem Song anhören. Und hier ist der sehr stimmungsvolle Anfang einer Dokumentation über australische Surfmusik, in der auch Tim Gaze vorkommt. Leider bricht der Film (bei mir) nach der Hälfte ab:

Surfing the laptop (Christopher Willits, Polaroid)

Add comment July 25th, 2007

cover-art.jpgChristoph Braun empfiehlt auf spex.de, in die neue Remix-Sammlung Surf Boundaries Addendum des Gitarristen und Laptopkünstlers Christopher Willits aus San Francisco (schon wieder Kalifornien) hineinzuhören, die es hier zum kostenlosen Download gibt. Darauf findet man neben diesen zwei Tracks auch noch drei Videos:

  1. The Dead Texan (Kranky) remix of “Colors Shifting”
  2. To Rococo Rot’s Robert Lippok (Domino) remix of “Yellow Spring”

Ich empfehle, dazu diese, diese und diese Bilder auf sich wirken zu lassen [danke, Urban Desire, information aesthetics, Surveillance Studies]. Und wer mit langsam mäandernden, schwebenden Ambientklängen und Elektrogeraschel nichts am Hut hat, der wird vielleicht bei MC Winkel fündig. Keine Surfmusik, aber immerhin was mit Strand.


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