Posts filed under 'incredibly strange music'

Es regnet Schokolade und absurde Tanzschritte (Rick Astley, Tay Zonday)

9 comments July 26th, 2007

Tay did it again! Nicht dieser buddhistische Mönch ist gemeint, sondern der sympathische, virale, aber nach wie vor rätselhafte fünfundzwanzigjährige Tay Zonday. Im April erlangte er mit seinem “original song” Chocolate Rain diese neue Art von Warholscher Berühmtheit, die man mit MySpace, YouTube und Technorati erlangen kann in Verbindung mit der realen Gefahr, den Song nach mehrmaligem Hören tatsächlich nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen (dagegen ist das hier eher harmlos). Die ersten Parodien des Songs sind schon auf ihrem Weg ins Netz. Danach kam ein Song über unser aller Lieblingstechnologie (”Man, this internet is somethin’ else”). Und jetzt der absolute Knüller: Tay singt Rick. Genau, Rick Astley und seinen Überhit “Never Gonna Give You Up”. Ich habe das originale Video wahrscheinlich vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen (hey, das war geraten, aber der Song feiert tatsächlich gerade seinen 20. Geburtstag). Dass das Video so unglaublich furchtbar ist, hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. Aber jetzt in Verbindung mit Tays schräger und tiefer Stimme ist es wirklich … hmm … somethin’ else, oder?

Die Songs sind übrigens alle unter einer CC-Lizenz veröffentlicht. Danke!

Pi on the Piano, Eee with a Queeka (Tom Dukich, Pi, e)

Add comment July 16th, 2007

pi.jpgWie klingt Pi? Wie die Eulersche Zahl? Auf dieser Seite von Tom Dukich findet man die Antwort auf die Frage nach dem Klang der “fünf magischen Konstanten”. Und man hat darüber hinaus die Gelegenheit, zur Eulerschen Zahl Samba zu tanzen. Das sollte doch einen Besuch wert sein.

Klangdrogen (Aural Initiative)

Add comment July 6th, 2007

auralinitiative.jpgManchmal ist es schwer, die feine Linie zwischen Incredibly Strange Music und Kunst zu ziehen. Bei den unter CC-Lizenz veröffentlichten akusmatischen Werken der “Aural Initiative, die sich selbst als “schizophrenic collective” bezeichnet (”The Adventures of Al Babaloo Along the Sonic Highway”, “ni aga de nots” und dem gerade frisch veröffentlichten “circle of strangers”) bin ich da noch zu keinem Ergebnis gekommen. Es klingt auf jeden Fall weird. Sehr weird. Für “Sonic Narcotics”-Einsteiger noch eine kurze Warnung: die Stücke auf der Seite sind ganz normal verlinkt, obwohl man das nicht sieht. Einfach draufklicken was das Zeug hält. Und dann bitte ein kurzes Statement an mich, ob Kunst oder Freakshow.

Mit Bruce Lee und Picasso im Cyberspace (Michel Montecrossa, Heino, Heintje)

1 comment July 3rd, 2007

Heute mal ein kurzer Beitrag aus der Rubrik “Incredibly Strange Music“. Die üblichen Sammlungen seltsamster Musik legen den Schwerpunkt auf die US-amerikanische Popkultur, während die deutsche seltsame Musik meistens auf die üblichen Verdächtigen Heino oder Heintje reduziert wird. Dabei gibt es auch in der Gegenwart in Deutschland wunderbar schräge Musik. Zum Beispiel Michel Montecrossa. In der deutschen Wikipedia findet sich unter dem Lemma Aurobindo schon ein erster Hinweis auf den Musiker: “1969 machte der Künstler, Philosoph und Musiker Michel Montecrossa die Bekanntschaft mit Mira Alfassa, die sich zu einer kreativen Freundschaft entwickelte. Aus dieser Begegnung und den gemeinsamen Gesprächen entwickelten sich, in der Zeit von 1969 bis 1973, die Grundlagen für Mirapuri die Stadt des Friedens und des Zukunftsmenschen in Italien.” Mirapuri gibt es immer noch und dazu noch eine deutsche Dependance in Gauting bei München. Nun zur Musik. Montecrossa ist vielleicht dem ein oder anderen als leidenschaftlicher (”einzig wahrer”) Bob Dylan-Interpret bekannt. Und die Fachpresse zeigt sich immer wieder, na, beeindruckt über diese “alternative interpretations of the master’s work”. Aber seine Musik besteht nicht nur aus Dylan-Covers, sondern auch aus Eigenkompositionen, die Montecrossa selbst als “Cyberrock, futuristic Cyberrock” bezeichnet. Genauer: eine Mischung aus Bruce Lee, was die Musik angeht, und Picasso, was die Songtexte betrifft. Sagt Montecrossa. Und das klingt so:

Raketenmusik statt Raketenabwehr (RIAA)

Add comment June 5th, 2007

riaa.jpgIch stehe zwar nicht in Julies Klassenbuch, bin aber gerade zufällig über ein wunderbares Mashup-Album gestolpert, das immerhin einen Posttitel mit dem Wort “Raketenabwehr” abgibt. Das nur vorneweg. Denn die 22 herunterladbaren Tracks auf “Sounds For The Space-Set!!” der Robotic Intergalactic Astro-Artists (RIAA) haben es wirklich in sich. Absolut würdige Kandidaten für die Inklusion in sämtliche Hitlisten der Incredibly Strange Music.


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