Posts filed under 'festival'
August 18th, 2007
Hier nur eine kurze Ankündigung in eigener Sache. Morgen findet in Regensburg das Plac.Art.X-Kopfhörerfestival in der Galerie Leerer Beutel statt. Zahlreiche Künstler aus dem In- und Ausland werden dort ihre Werke für Kopfhörer vorstellen: Walter Cianciusi (Italien), El Lazo Invisible (Mexiko), This Window (UK), chiste (Chile), John Kannenberg (USA), transponderfish (Deutschland), miulew (Sweden), christiaan cruz (USA), benedike koehler (Deutschland), JanedaPain (USA), gintas k (Litauen), little_johnny_anger ( - ), tbttbc (Belgien), Eartrumpet (UK), Jori Tokyo (Deutschland), { brad brace } (USA), bryce beverlin II (USA), phog masheeen (USA), nathalie fougeras (Frankreich), ookoi (Frankreich/Niederlande) usr/sbin (USA). Auch ich werde mit von der Partie sein und mein Stück “School’s Out What Did You Expect” per Shoutcast-Stream performen. Zu hören sind Field Recordings von Münchener Schulhöfen während der 2007er Sommerferien. Hier der Flyer zu der Veranstaltung als pdf.
August 14th, 2007
Die Alternative-Rock-Ikone Perry Farrell (Psi Com, Jane’s Addiction, Porno for Pyros, Satellite Party) wurde von Jim DeRogatis gefragt, ob es nicht etwas undemokratisch sei, dass es auf dem Lollapalooza Festivals neben den normalen Stehplätze auch Luxuszelte für die Besserverdienenden gibt. Seine Antwort darauf:
Democracy is based on capitalism, and if you don’t have capitalism, you have communism. And capitalism is going to help the world beat these assholes, because you have the right to take the money out of your pocket and say, ‘I don’t agree with you, I don’t like foreign oil and I’m not going to use it.
July 18th, 2007
“Hymne ist ja zunächst mal eine ganz bestimmte From des inhaltlichen Wollens.” So fängt der Begleittext zum Nationalhymnenprojekt von monochrom an. In diesem Projekt, dessen Videoaufzeichnungen nun online verfügbar sind, unternehmen die Künstler eine musikalische Reise, auf der sie die ganze Welt von A–Z durch ihre Hymnen betrachten. Und wozu das ganze? “Zum besseren Verständnis der österreichischen Identität.” Gleichzeitig wird auch der flüchtige Charakter der Nationalhymnen klar, denn:
Hymne ist Wehen. Sie ist der Wind, das Element, das alle anderen Elemente berührt, indem es quasi mit ihnen flirtet. Wind ist ja nicht sesshaft.
Damit komme ich auch schon zu dem zweiten Thema, denn auf der Wave Farm im Bundesstaat New York findet am 21. Juli von 13:00 bis 20:00 (Ortszeit) ein Sommerwind-Festival statt. Zugelassen sind nur Künstler, die auf Windinstrumenten, Atem oder Luft spielen. Was die KünstlerInnen Michelle Nagai, Stars Like Fleas, Tintinnabulate, Hassay, DeChellis, Nakatani Trio, Sparkle Projects, DizzySparkle, Christopher McIntyre, Kenta Nagai, Tom Roe und Aether Myth’d aus dieser Herausforderung machen, kann man in dem Livestream des Ereignisses anhören.
Außerdem empfehlenswert: Dieses Video mit ausgewählten Bildern von Cindy Sherman, deren Arbeiten zur Zeit im Berliner Martin-Gropius-Bau ausgestellt sind [via 5F]. Und dann noch dieser neue Clip der kanadischen Indieband The Besnard Lakes zu ihrem Song “For Agent 13″. Schließlich: diese Bildersammlung mit Schnappschüssen von dem Pitchfork Music Festival. Auf den polaroiden Bildern unter anderem: Girl Talk, GZA, Steve Malkmus (von den mittlerweile zu 40% reunierten Pavement), Of Montreal (hier das Video dazu), Jamie Lidell, De La Soul, Kim Gordon, Cappadonna, Voxtrot, Grizzly Bear. Wow. Da bleibt mir die Luft weg.
July 16th, 2007
Wenn immer mehr Atomkraftwerke (klingt irgendwie dramatischer als Kernkraftwerke) Inkontinenzprobleme haben (danke, fefe) ist es an der Zeit, sich in die Sommerpause zu verabschieden. Meint zumindest Rainald Goetz. Man könnte allerdings auch eines der feinen Sommerfestivals besuchen wie zum Beispiel das Musikfest Berlin 07 mit den großen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts Ives, Debussy und Varèse oder das Internetfilmfestival (klingt fast so schön wie Atomkraftwerk) webcuts.07. Oder man schnallt sich sein Baby an den Bauch und spielt ein paar Takte Rockmusik vor johlendem Publikum. So geschehen auf dem Citysol-Festival in NYC (Wer war’s? Syd Butler, Bassist von Les Savy Fav.)