Vielleicht hat es schon jemand von euch entdeckt, aber ich habe jetzt in der rechten Seitenleiste eine kurze Terminübersicht eingebaut, die ich vor allem dafür nutzen möchte, an Veröffentlichungsterminen von Platten zu erinnern, die in diesem Blog erwähnt wurden. Außerdem ist das auch eine kleine Erinnerung an micht, euch zu diesem Termin dann auch eine entsprechende Rezension zu liefern (vorausgesetzt, ich habe bis dahin das Rezensionsexemplar in Händen). Wenn man auf einen Termin klickt, gelangt man auf eine Seite, auf der die entsprechenden Beiträge zu dem Künstler automagisch verlinkt sein sollten. Die Terminübersicht sowie die Zwischenseite ist zwar designerisch nicht unbedingt gelungen und es gibt noch keine Möglichkeiten Monats- oder Jahrestermine zu kennzeichnen, sollte aber von der Funktionalität erst einmal ihren Dienst tun, oder? Wer Vorschläge hat, was wie daran verbessert werden kann - immer her damit!
Wer dieses Wochenende in München weilt, sollte sich überlegen, ob er nicht einmal im Institut für Soziologie vorbeischauen will. Denn dort findet von Samstag, 28. bis Sonntag, 29. Juli im Rahmen der Sommeruni 2007 eine spannende popkulturtheoretische Veranstaltung statt: “talk about: popmuzic. Was macht die Popmusik mit uns?” Das Programm beginnt am Samstag, 10:00 mit einer Einführung von Paul-Philipp Hanske (Zündfunk, Spex) zum Thema “Die Theoretisierung von Pop und die Verpoppung von Theorie”. Am Nachmittag geht es dann um 14:00 weiter mit dem Vortrag “Was die Popmusik mit uns macht” von Filmemacher und Autor Markus Heidingsfelder (Autor, Filmemacher) und ab 22:00 schließt sich dann an die theoretischen Überlegungen eine praktische Evaluierung in der Favorit-Bar an.
Der Sonntag wird zu sehr verträglicher Stunde (11:30) mit einem Vortrag von Slobodan Karamanic (Prelom-Herausgeber) über “Ideological Struggle in Pop-Culture: Universal and Particular Aspects of a Phenomenon called Turbo-Folk” eröffnet, mittags (12:45) mit einem vielversprechend klingenden Vortrag von Katrin Triebswetter zum Thema “Babes in Boyland. Musikerinnen zwischen Selbstvermarktung und Identitätspolitik” fortgesetzt, bis die Sommeruni dann um 15:30 mit einem hochkarätig besetzten runden Tisch mit Eckhard Schumacher (Mitherausgeber der Anthologie “POP seit 1964“), Thomas Meinecke (Autor, DJ, Musiker) und Markus Heidingsfelder ihren Abschluss findet.
Apropos “findet”: Mich findet ihr auch auf dieser Veranstaltung, am Sonntag auf jeden Fall; ob ich es auch am Samstag schaffe, weiß ich noch nicht.
Jetzt weiß ich, warum ich gestern immer so ein komisches Gefühl hatte, als bei der Fernsehausstrahlung von Bertoluccis Dreamers die Doors im Hintergrund liefen. Heute vor 36 Jahren ist Jim Morrison in Paris gestorben. Danke an den Schockwellenreiter für die Erinnerung. Deshalb auch von dieser Stelle ein Video eines ihrer besten Songs als Tribut:
…, der immer wieder in unsere Kindergartengruppe kommt und so komische Lieder auf der Gitarre spielt? Das fragten die Kinder des Kindergartens von Calabas, Kalifornien. Das Rätsel konnte dann aber geklärt werden, es war natürlich der Opi von einem der Kinder. Also: Entwarnung, dieser Mann kein Terrorist. Aber seine Gitarre sollte Herr Bob Dylan das nächste Mal doch bitte zuhause lassen.
Intro vermeldet, dass sich New Order möglicherweise vielleicht jetzt doch aufgelöst haben könnten, wenn an dem Gerücht etwas dran sein sollte. Einen Abschiedskuss ist das jedenfalls schon mal wert:
Ach herrje, man hätte es ja kommen sehen, aber wie immer will man es nicht wahrhaben. Jetzt ist es passiert: Nach dem Ausstieg von Dan Fisher ist jetzt Schluss mit The Cooper Temple Clause. Also dann: Let’s Kill The Cooper Temple Clause! Long live The Cooper Temple Clause!