Heise online hat gerade eine Serie zum Thema “Freie Inhalte im Web” begonnen. Darin geht es um Open Source- und Open Access-Initiativen und alternative Lizenzierungsmodelle wie die Creative Commons Lizenz:
Eine dreiteilige Serie auf heise open spürt den freien Inhalten im Netz hinterher – von Unterhaltung und Bildung über Forschung und Lehre bis zu Bastelanleitungen, Strickmustern und Fotosammlungen. Die Artikel zeigen, wie viel freien Content es im Netz schon gibt – und an welchen Stellen noch gewaltige Lücken klaffen.
Im bereits erschienenen ersten Teil geht es um “Freie Musik, Filme und Bücher”. Erwähnt werden auch die für Musiker interessanten Initiativen Freesound, ccMixter, Jamendo, Magnatune, Gratisvibes und Musopen. Empfehlenswerte Lektüre. Morgen wird die Serie mit dem Thema “Forschung und Lehre” fortgesetzt, am 13. August folgen dann “Bastelanleitungen und Strickmuster bis Fotosammlungen”. Dann lasst mal die Nadeln klappern.
Tay did it again! Nicht dieser buddhistische Mönch ist gemeint, sondern der sympathische, virale, aber nach wie vor rätselhafte fünfundzwanzigjährige TayZonday. Im April erlangte er mit seinem “original song” Chocolate Rain diese neue Art von Warholscher Berühmtheit, die man mit MySpace, YouTube und Technorati erlangen kann in Verbindung mit der realen Gefahr, den Song nach mehrmaligem Hören tatsächlich nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen (dagegen ist dashier eher harmlos). Die ersten Parodien des Songs sind schon auf ihrem Weg ins Netz. Danach kam ein Song über unser aller Lieblingstechnologie (”Man, this internet is somethin’ else”). Und jetzt der absolute Knüller: Tay singt Rick. Genau, Rick Astley und seinen Überhit “Never Gonna Give You Up”. Ich habe das originale Video wahrscheinlich vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen (hey, das war geraten, aber der Song feiert tatsächlich gerade seinen 20. Geburtstag). Dass das Video so unglaublich furchtbar ist, hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. Aber jetzt in Verbindung mit Tays schräger und tiefer Stimme ist es wirklich … hmm … somethin’ else, oder?
Die Songs sind übrigens alle unter einer CC-Lizenz veröffentlicht. Danke!