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C’era una volta il West (Hard-Fi, Frankie goes to Hollywood, Blur, The Clash)

2 comments July 30th, 2007

hardfi.pngEeeh-eeeh-eeeh, Oooh-oooh-oooh und Aaah-aaah-aaah heißt es im Refrain der neuen Vorabsingle “Suburban Nights” der Westlondoner (genauer: aus Staines, dem Ort der Unterzeichnung der Magna Charta) Hard-Fi. Eigentlich wollen sie ja nach Wut, Leere, Ödnis und so weiter klingen. Für mich ist der Song eine schöne Demonstration, dass es im musikalischen Nachlass von Frankie goes to Hollywood noch einiges zu holen gibt. Bis zu dem ungeduldig erwarteten Nachfolger des Hitalbums “Stars of CCTV” dauert es zwar noch etwas (31. August), aber mittlerweile sind schon einige Details über das Album ans Licht gekommen: es wird “Once Upon a Time in the West” heißen und anstelle einer teuren Schwarz-weiß-Abbildung der Band nur den orangefarbenen Schriftzug “Expensive Black & White Photo of Band. Not Available” auf einem schlichten schwarzen Hintergrund tragen. Das soll natürlich, wie schon die bis ins äußerste getriebene Überwachungskamerabildwelt auf SOCCTV, subversiv wirken (und falls das mit dem Cover noch nicht klar wird: Richard Archer singt immer wieder von ihrem Vorstadtärger). Zurück zur Musik. Neben dem erwähnten 80s-Postwave-Diskosongs “Suburban Nights” findet sich mit “You and Me” noch eine weitere Nummer auf der Seite, die zunächst an eine Kreuzung aus Blur und The Clash erinnert, dann aber durch einen ordentlichen Kopfstimmenchorus überrascht. Die Reaktionen auf die bisherigen Tracks liegen zwischen “very good“, “Och ja, gar nicht mal so übel“, “big-ass disappointment” und “not as good as their mind-blowing debut album“. Es wird also spannend. UPDATE: Interessanterweise zeigt sich Peter Flore (Intro) ziemlich begeistert von diesem “durchweg überzeugende Album”.

Doch urteilt selbst, nachdem ihr das Video zu Suburban Nights gesehen habt (via kulturni program):

Käse per RSS (Blur, Alex James, Jan Müller)

Add comment July 22nd, 2007

alex.jpgSongtexte beim Wort genommen: Heute “Country House” von Blur. “He lives in a house, a very big house, in the country”. Alex James muss man wahrscheinlich hier nicht mehr vorstellen - er ist so etwas wie das englische Pendant zu Jan Müller. Während Jan zur Zeit auf der Welle der Begeisterung über Tocotronics Kapitulation surft, beschäftigt sich Alex mit something completely different: der Käserei. Nun, wenn man schon Vegetarier ist, liegt es vielleicht nahe, sich in den Cotswolds (einer Art neuem Notting Hill auf dem Land mit Touristikinfos auf Englisch und Japanisch) einen Bauernhof zu kaufen und dort ein paar Tiere zu halten. Statt Metrosexualität gibt’s bei Jamesens nun handgewebten Ziegenkäse, statt wilden Nächten in Brixton gibt’s jetzt einen Einkaufsbummel bei Daylesford. Aber da heutzutage ja Web 2.0 ist, gibt’s den Country-Trip von Alex James in Zusammenarbeit mit dem Guardian auch per Podcast direkt ins Ohr (hier xml, hier für iTunes). Und hier ist auch noch der Trailer dazu. Ach du meine Güte!
[via DeadFlowers, Guardian]


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