Punk macht klug (Vinod Menon)

September 3rd, 2007

neuron.pngVinod Menon, Associated Professor an der Stanford Medical School hat herausgefunden, dass Musikhören besondere Gehirnaktivitäten auslöst (Abstract des Artikels in Neuron). Wobei: eigentlich ist es nicht die Musik, sondern die Pausen und Übergänge zwischen verschiedenen Sätzen, Stücken etc. Wenn ein Musiksegment endet, setzt das ventrale fronto-temporale Netzwerk ein, dann übernimmt das dorsale fronto-parietale Netzwerk und feuert bis die Musik endlich weitergeht. Auch enttäuschte musikalische Erwartungen - zum Beispiel durch einen dissonanten Akkord - lösen ähnliche Muster aus. Da kann man sich doch glatt einmal mit Jim DeRogatis und Greg Kot fragen, ob man nicht mehr Punkmusik hören müsste bis die Neuronen nach Luft schnappen, besonders die überaus dreckigen Einminüter, um etwas gegen die allmähliche Vergreisung zu unternehmen?

Entry Filed under: gehirn, forschung, wissenschaft, musik, 00s

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