In den nächsten Tagen werde ich auf dem POPLOG eine Kanadaserie starten. Als eine Art Urlaub von zu Hause aus. Wie hat man sich das vorzustellen? Ich habe eine Top Ten-Liste der heißesten Indiebands aus Kanada zusammengestellt und werde nun Tag für Tag herunterzählen von der Nummer zehn bis zu meiner Lieblingsband. Heute Abend geht’s los, wer will, kann gerne noch versuchen, mich in den Kommentaren zu überzeugen, seine spezielle Lieblingsband unbedingt mit aufzunehmen. Zur Einstimmung eignet sich zum Beispiel diese BBC-Doku über den Montreal-Hype.
Vielleicht hat es schon jemand von euch entdeckt, aber ich habe jetzt in der rechten Seitenleiste eine kurze Terminübersicht eingebaut, die ich vor allem dafür nutzen möchte, an Veröffentlichungsterminen von Platten zu erinnern, die in diesem Blog erwähnt wurden. Außerdem ist das auch eine kleine Erinnerung an micht, euch zu diesem Termin dann auch eine entsprechende Rezension zu liefern (vorausgesetzt, ich habe bis dahin das Rezensionsexemplar in Händen). Wenn man auf einen Termin klickt, gelangt man auf eine Seite, auf der die entsprechenden Beiträge zu dem Künstler automagisch verlinkt sein sollten. Die Terminübersicht sowie die Zwischenseite ist zwar designerisch nicht unbedingt gelungen und es gibt noch keine Möglichkeiten Monats- oder Jahrestermine zu kennzeichnen, sollte aber von der Funktionalität erst einmal ihren Dienst tun, oder? Wer Vorschläge hat, was wie daran verbessert werden kann - immer her damit!
Ulrich Maiss (aka Cellectric), deutscher Cellist, wird am 24. November in Berlin das 64 Minuten dauernde Stück “CelloMachine” aufführen. Das Stück ist eine Variation über Lou Reeds Metal Machine Music, das seinerzeit (1975) den Beginn des Industrial markierte. Wie im Vorbild soll es auch in Maiss’ Version mit viel Tremolo und Feedback zur Sache gehen: “It is very loud. It is an extreme piece of performing art”. Auch Lou Reed hat gefallen an dem Projekt gefunden: “It’s like a rock approach to the cello - if you thought of the cello as a guitar with a feedback: off you go!”. Maiss’ Vorbereitungen für die Konzerte (ein bisschen ähnelt das Ganze dem Trainingsplan für einen Marathonlauf) dokumentiert er in seinem Podcast und außerdem per Video: