Christoph Braun empfiehlt auf spex.de, in die neue Remix-Sammlung Surf Boundaries Addendum des Gitarristen und Laptopkünstlers Christopher Willits aus San Francisco (schon wieder Kalifornien) hineinzuhören, die es hier zum kostenlosen Download gibt. Darauf findet man neben diesen zwei Tracks auch noch drei Videos:
The Dead Texan (Kranky) remix of “Colors Shifting”
To Rococo Rot’s Robert Lippok (Domino) remix of “Yellow Spring”
Ich empfehle, dazu diese, diese und diese Bilder auf sich wirken zu lassen [danke, Urban Desire, information aesthetics, Surveillance Studies]. Und wer mit langsam mäandernden, schwebenden Ambientklängen und Elektrogeraschel nichts am Hut hat, der wird vielleicht bei MC Winkel fündig. Keine Surfmusik, aber immerhin was mit Strand.
Seit 1994 ist der von der Fluxus-Bewegung inspirierte Gintas Kraptavicius (kurz: Gintas K) in der experimentellen Musikszene Litauens zu Hause. Nicht nur war er Mitglied der Litauischen Industrialband “Modus” (zwei Alben gibt es hier und hier zum Download), sondern hatte auch auf dem Radiosender “Kapsai” eine eigene Alternative-Sendung mit dem Titel “The Ways and Mistaken Pathways“. Seit 1999 arbeitet er vor allem als Soundkünstler mit minimalistischen Sounds von der guten alten Sinuswelle bis zu Lärm, digitalen Artefakten (”glitches”), Mikrowellen und Vibrationen. Gerade ist seine achte Veröffentlichung “13 Tracks” auf dem New Yorker Label Percepts erschienen, die (wie sollte es sonst seine) auch 13 Stücke enthält. Das erste Mal präsentiert wurde das Werk auf der Transmediale.07.