Sehr vielversprechend sieht Thomas Bohns neue Webseite indie-stars aus, die künftig eine Heimat für all die schönen Independentfilme abgeben will, die wir uns unbedingt anschauen müssten (Tipp: Fuck Me! Fuck You! von Stefan Brönneke):
Auf indie-stars.de kann jeder Filmemacher seine unabhängig produzierten Filme vorstellen. Allerdings: Er muss alle Rechte an seinem Werk besitzen und darf mit seinem Werk nicht staatlich (z.B. Filmhochschulprojekte) oder vom Fernsehen finanziell gefördert worden sein. indie-stars.de prüft die eingehenden Filme auf o.g. Aspekte, und stellt sicher, dass bei ihnen ein Grundmaß an Professionalität gegeben ist.
Später sollen die Indies dann auch noch über Werbeeinnahmen mitfinanziert werden. Gutes Konzept. Nur: Was soll der Slogan “Home of the Brave” bedeuten?
Während einem hier nichts anderes als Schwitzen übrigbleibt, passiert woanders die Welt: Die Lebensmittelpreise steigen weltweit in einem beunruhigenden Maß, sagt der Internationale Währungsfonds. Das bedeutet: in Zukunft sollte man seine Ernährung umstellen auf Luft und Liebe. Da kommen doch diese Icons gerade recht, mit denen Gregory M. Dizzia seine Beziehungen in den letzten 23 Jahren grafisch darstellt. Und auch der Flickr-Protest des Schockwellenreiters geht weiter und setzt auf sommerliche Motive und Bekleidungsformen. Eine Variante ist das: auf Spreeblick wird seit gesterngetanzt (und René ist im Gegensatz zu den ganzen “Deltakommentatoren” begeistert davon). Ob Slow à la David Michalek, Samba oder Boogie Woogie, weiß ich allerdings nicht. Wichtig ist, dabei den richtigen Text zu wissen, insbesondere die Steigerungsform von Kraftausdrücken (meint Volker Pispers). Aber auch das Popuniversum schläft nicht, sondern spricht zu uns (wenn es nicht gerade seine Neuerscheinungen verschenkt wie Prince das tut). Denn unser aller Lieblingsband Animal Collective hat dem portugiesischen Radiomagazin Máfama ein Interview gegeben als sie in Lissabon für ihre Sommertournee geprobt haben. Coast Is Clear empfielt die NuGazer das neue Material von Airiel: “sehr knackig, aber von vorne bis hinten gelungen.” Und bevor ich’s vergesse. Auch in “Helsinki” wird dank Concerts a emporter getanzt. Der Beweis: