Mit Bruce Lee und Picasso im Cyberspace (Michel Montecrossa, Heino, Heintje)
July 3rd, 2007
Heute mal ein kurzer Beitrag aus der Rubrik “Incredibly Strange Music“. Die üblichen Sammlungen seltsamster Musik legen den Schwerpunkt auf die US-amerikanische Popkultur, während die deutsche seltsame Musik meistens auf die üblichen Verdächtigen Heino oder Heintje reduziert wird. Dabei gibt es auch in der Gegenwart in Deutschland wunderbar schräge Musik. Zum Beispiel Michel Montecrossa. In der deutschen Wikipedia findet sich unter dem Lemma Aurobindo schon ein erster Hinweis auf den Musiker: “1969 machte der Künstler, Philosoph und Musiker Michel Montecrossa die Bekanntschaft mit Mira Alfassa, die sich zu einer kreativen Freundschaft entwickelte. Aus dieser Begegnung und den gemeinsamen Gesprächen entwickelten sich, in der Zeit von 1969 bis 1973, die Grundlagen für Mirapuri die Stadt des Friedens und des Zukunftsmenschen in Italien.” Mirapuri gibt es immer noch und dazu noch eine deutsche Dependance in Gauting bei München. Nun zur Musik. Montecrossa ist vielleicht dem ein oder anderen als leidenschaftlicher (”einzig wahrer”) Bob Dylan-Interpret bekannt. Und die Fachpresse zeigt sich immer wieder, na, beeindruckt über diese “alternative interpretations of the master’s work”. Aber seine Musik besteht nicht nur aus Dylan-Covers, sondern auch aus Eigenkompositionen, die Montecrossa selbst als “Cyberrock, futuristic Cyberrock” bezeichnet. Genauer: eine Mischung aus Bruce Lee, was die Musik angeht, und Picasso, was die Songtexte betrifft. Sagt Montecrossa. Und das klingt so:
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Ein Kommentar Kommentieren
1. Klangdrogen (Aural Initia&hellip | July 6th, 2007 at 12:18 pm
[…] ist es schwer, die feine Linie zwischen Incredibly Strange Music und Kunst zu ziehen. Bei den unter CC-Lizenz veröffentlichten akusmatischen Werken der […]
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