Noisepop (Oasis, Arctic Monkeys)
June 5th, 2007
Ein recht informativer Beitrag über die modernen Masteringpraktiken im Popgeschäft hat heute den Weg in den SPON gefunden. Der Artikel bezieht sich wiederum auf einen Guardian-Beitrag von Anfang des Jahres, der unter anderem eine Liste von absichtlich überlaut gemasterten Alben aufführt, sowie einen Artikel aus der gestrigen Times, in dem auch eine aktuelle Kampagne gegen das exzessive Peak-Limiting (”‘Peak limiting’ squeezes the sound range to one level, removing the peaks and troughs that would normally separate a quieter verse from a pumping chorus”) erwähnt wird. Zitiert wird auch Geoff Emerick, der als Tontechniker am Sgt.-Pepper-Album der Beatles mitgemischt hat mit den Worten: “A lot of what is released today is basically a scrunched-up mess. Whole layers of sound are missing”. Gemeint sind nicht nur die Lärmbrüder Oasis, sondern auch die Arctic Monkeys. Verstärkt wird das ganze durch Kompressionsverfahren wie die mp3-Technologie. Herr Attali, bitte übernehmen Sie.



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