May 12th, 2008 by jb · 2 Comments
Aus dem Schweinebauch schneidet man in den USA wie bei uns im Wesentlichen zwei Stücke: das Rippenspeer, die Schälrippe, Ripple oder Leiterle und das Wammerl Bauchspeck oder Bauchfleisch.
Das Rippenspeer ist mit der billigste Teil des Schweinefleisches und Grundlage für zahllose Fleischgerichte nicht nur auf beiden Seiten des Atlantik, sondern sogar jenseits des Pazifik, denn auch in China zählt Pai Gu zu den beliebtesten Teilen des Schweins.
Der wochenlange, extrem trockene Ostwind dieser Tage sorgt auch an Pfingsten für perfektes Grillwetter; die Gelegenheit für Spare Ribs mit Kansas City Sauce - dem mit abstand beliebtesten BBQ-Vergnügen der USA.
Rezept
Ketchup 0,5 l
Ahornsirup ca. 0,1 l
Worcestershiresauce ca. 80 ml
Zitronenschale, gerieben
etwas Zitronensaft
Apfelessig
Tabasco, Senf nach Geschmack
ggf. brauner Zucker
aromatische Holzschnitzel für den Rauch
Ketchup vorsichtig erwärmen - auf keinen Fall zum Kochen bringen, lediglich warm machen! Mit den übrigen Zutaten abschmecken. Je nach Süße des Ketchup noch mit Zucker nachsüßen.
Die Kansas City Sauce ist traditionell recht süß - ist auch wichtig für die Maillard Reaktion, die den Spare Ribs ihre aromatische Rinde verleiht. Allerdings sollte unsere Sauce nicht die penetrante Süße erhalten, wie sie im Handel erhältliche Grillsaucen üblicher weise zeigen.
Besitzt man einen geschlossenen Grill, so sollte die Sauce - möglichst hoch und nicht über den Kohlen - eine Weile im Rauch stehen. Idealer Weise gibt man die inzwischen bei den Grill-Ausstattungen meist mit angebotenen Holzschnipsel über die Kohlen. In den USA ist das besonders das Holz des Hickory oder des Mesquite. Auf diese Weise erhält die Sauce ein angenehmes, aromatisches Raucharoma.
Die Rippen mit der Sauce dünn bestreichen und auf oberster Etage auf den Grill legen. Bei geschlossenem Grill eine Alu-Schale mit Wasser in die Kohlen stellen. Bei offenem Grill immer wieder mit Bier beschütten. Wenn die Sauce zu stark verkohlt, einfach abkratzen.
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May 1st, 2008 by bk · 1 Comment

Als ich gelesen habe, dass Heston Blumenthals “Schokoladenwein” einen Innovationspreis des Condé Nast Traveller-Magazins gewonnen hat und zudem sein Restaurant “The Fat Duck” wieder einen Spitzenplatz in der Liste der 50 besten Restaurants der Welt erreichen konnte, war mir sofort klar: Dieses Dessert muss in der Molekularküche nachgekocht werden - zumal wir in der letzten Zeit die Molekularküche im engeren Sinne doch etwas vernachlässigt haben. Die Würdigung durch die Verlagssprecherin klingt durchaus verlockend:
Splicing grapes with cocoa beans and coming up with a surprising chocolate wine has proved a winning formula for Blumenthal.
Und dann hat diese Speise auch noch eine Geschichte, die sich angeblich bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt (obwohl: Belege habe ich noch keine dafür gefunden). Wiedermal ein schönes Beispiel für die Fähigkeit der Molekularen Küche, alte Traditionen mit neuen Mitteln wiederaufleben zu lassen. Aber um es kurz zu fassen: geschmeckt hat’s allzu widerwärtig.
Davon ganz abgesehen, dass die Konsistenz nicht unbedingt “samtig schaumig” gewesen ist, wie es die Times-Journalistin schreibt, sondern eine merkwürdige Zwischenposition zwischen dem Festen und dem Flüssigen. Aber geschenkt. Am schlimmsten war der Geschmack, der aus den Trauben das Saure und der Schokolade das Bittere hervorgehoben hat und dafür die ausgleichenden Elemente - das Fruchtige und das Süße - vollkommen unter den Tisch fallen lässt. Zudem fügten sich die Komponenten nur physikalisch in ein homogenes Ganzes. Geschmacklich blieb es eine schlichte Addition der Einzelbestandteile Schokolade, Milch und Wein.
Vielleicht war die Schokolade, eine 80prozentige Rausch-Tembadoro, doch etwas zu dunkel und der Wein, ein 2006er Paiara von Tormaresca (Antinori) aus Minervino Murge in Apulien, doch zu eindimensional lakritzig und schlicht zu sauer (ganz abgesehen von dem scheußlichen schwarzen Kunststoffstöpsel). Oder das Mischverhältnis, das uns das Times-Rezept leider (bewusst?) vorenthält, hat nicht ganz gestimmt. Jedenfalls ist das eher ein Gericht, das ich nur Leuten servieren würde, mit denen ich nichts mehr zu tun haben möchte. Aber vielleicht entfaltet dieses Dessert ja erst nach einem Lakritzlachs seine ganze wohltuende Kraft. Ich brauche jetzt auf jeden Fall erst einmal ein bis zwei Stangen Weißbrot zur Neutralisierung meines Geschmackssinnes.
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April 24th, 2008 by jb · No Comments
Das Ende der Molekularen Küche haben wir hier schon mehrfach besungen. Aber nicht die Herangehensweise, sich systematisch mit dem Kochen zu beschäftigen - auch außerhalb der industriellen Gastronomie -, sondern mehr die Albernheit mancher Begrifflichkeiten und der hole Hype stand dabei im Mittelpunkt unserer Kritik.
Umgekehrt lohnt es, sich vor Augen zu führen, was Molekulare Küche vielleicht auf Dauer im den Kanon der Esskultur verankern könnte. Dies fasst eine Pressemitteilung der Mastercuisine, einer Tochter des elsässischer BEN BOR SARL.
Bisher wurden die meisten Rezepte aus Erfahrungen gewonnen und von Generation zu Generation weitergegeben. Nun wollen wir wissen, was beim Kochen eigentlich geschieht und weshalb bspw. das Eiweiss steif wird. Mit diesen Erkenntnissen können qualitativ hochwertige Nahrungsmittel gezielter und sparsamer eingesetzt werden. Angesichts der Preissteigerungen bei Bioprodukten und dem zunehmenden Mangel an Rohstoffen machen kulinarische Innovationen durchaus Sinn.
Das gezielte Verbessern von Qualität durch Konzentration auf die richtige Dosierung von hochwertigen Rohstoffen - ich finde das einen guten Ansatz, worum es uns in der Molekularen Küche gehen sollte.
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April 23rd, 2008 by jb · No Comments
Das Interview mit Martin Lersch gab den Grund, das sommerliche Wetter am Sonntag stiftete den Anlass, die unsere Grillsaison zu eröffnen.
Was lag nach dieser Inspiration näher, als Steaks mit einer Bark zuzubereiten und dabei jener Tage zu gedenken, als es noch möglich war, ohne Selbstentleibung und ethische Bauchkrämpfe in die USA zu reisen.
Der alte Süden - Heimat des Barbecue. Neben klassischer Rinderlende (Steak Loin) kam bei uns, für unsere Region einfach nicht wegzudenken - ein Schweinehalsgrat auf den Grill. Und da fängt es schon an, kompliziert zu werden: in den USA ist der Halsgrat kein Metzgersstück. Am ehesten entspricht dieser Cut wohl der Pork Shoulder Blade. Jedenfalls ist es ein klassisches Rezept aus dem tieferen Süden der Staaten:
Rezept
Sesamöl
Honig 1-2 EL oder Rohrzucker 2 TL
Senf á l’ancienne 2 EL
Worcestershire Sauce
Pfeffer, grob gemahlen
Paprika edelsüß, gemahlen
Salz
Honig bzw. Zucker, Senf, Worcestershire Sauce mit dem Öl vermischen, so dass eine zähe Marinade entsteht.
Das Fleisch mit Paprika und reichlich grob gemahlenem Pfeffer und wenig Salz fest einreiben. Dann durch die Marinade ziehen. Vor dem Grillen mindestens 30 Minuten stehen lassen.
Die Marinade, in die man das Fleisch nicht einlegt, sondern die man in das Fleisch einreibt, bezeichnet man daher als Rub.
Der Zucker verbindet sich durch die Hitze mit dem Eiweiß des Fleisches zu einer köstlichen Maillard-Kruste (oder Rinde, Bark).
Hier noch weitere Varianten aus dem Süden (jeweils additiv in die Marinade geben):
Cajun-Style-Rub:
Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer
Zwiebeln, Knoblauch, fein gehackt
Chili, getrocknet
Thymian
Basilikum
Lorbeer
Texas-Style-Rub:
Kreuzkümmel
Chili, getrocknet
California-Style-Rub:
Sesamsamen
Orangensaft
Zitronenschale, gerieben
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April 22nd, 2008 by jb · No Comments
Am 23. Mai wird das Grundgesetz und damit unsere ganze Bundesrepublik Deutschland 59 Jahre alt. Aber die Deutschen und ihr Feiertag! Zur Erinnerung an die zum Teil heftig ideologische Diskussion von 1990: damals war es der 17.6. im Westen der “Tag der Deutschen Einheit” und der 7.10. im Osten der “Tag der Gründung der DDR”; der 9.11. wäre aus historischen Gründen zumindest erklärungsbedürftig gewesen, ältere Daten, wie etwa das Hambacher Fest (30.5.), die Paulskirchenverfassung (28.3.) oder der Westfälische Friede (24.10.) wären zu abwegig gewesen. Da wurde schnell klar, dass nur ein Kompromiss weiterhelfen kann, und so kam es zum 3.10.
Dabei wäre ein Datum so nahegelegen: am 23. April 1516 wurde das Bayerische Reinheitsgebot erlassen. Nach dem Ende der Dreiteilung der Bayerischen Herzogthümer durch den Landshuter Erbfolgekrieg 1505 war es Teil der Einigungspolitik Wilhelms V., dessen radikale gegenreformatorische Politik wenig später für die Entwicklung einer einheitlichen bayerischen Kultur wesentliche Impulse gegeben hat (auf ihn geht u. a. die Gründung des Münchner Jesuitenkollegs und der Bau der Michaelskirche zurück)
Seither verleiht das Reinheitsgebot der Deutschen Stämme liebstes Getränk eine solide Basis und ist mindestens so stark an der Ausbildung der Nationalkultur beteiligt war, wie ausgerechnet Luthers Bibelübersetzung, dann 1521 folgen sollte.
Seit 1994 nimmt sich der Deutsche Brauer Bund des Gedenkens an dieses historische Datum an und ruft jährlich zum 23. 4. den Tag des Deutschen Bieres aus. Zahllose Veranstalltungen laden den bierdurstigen Gast in nahezu jeder Region ein, sich mit der Braukunst zu beschäftigen.
Auf der - vom Design her merkwürdig minimalistischen - Homepage des Brauerbundes findet sich eine Veranstaltungssuche nach Postleitzahl. Dort kann man auch die notwendigen Werbemittel bestellen:
Die Begeisterung für den Tag des Deutschen Bieres setzt sich in diesem Jahr sogar bis nach Japan durch: Vom 4. – 23. April steht das Angebot in vielen Restaurants und Kneipen ganz im Zeichen deutscher Braukunst – reich dekoriert mit dem bekannten schwarz-rot-goldenen Logo zum Tag des Deutschen Bieres.
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April 16th, 2008 by bk · 1 Comment

“Die Natur hat das Schwein für das Festessen geschaffen”, schrieb vor über 2000 Jahren der römische Historiker Marcus Terencius Varro in seinem agrarwissenschaftlichen Werk “De Re Rustica”. Aber dieses Gericht hier kann man natürlich in keinem römischen Kochbuch finden, wurde doch die aztekische tomatl oder genauer xitomatl erst im 16. Jahrhundert in Italien unter der verführerischen Bezeichnung “Goldapfel” (mala aurea) bekannt (Mattioli 1544) (siehe auch hier, wobei: die italienische Nudel stammt definitiv nicht aus China). Aber es dauerte lange, bis das Tomatenessen auch von den Kräuterkundigen Anerkennung fand. Noch im 16. Jahrhundert wurde das Verspeisen des aphrodisierenden “Liebesapfels” (später dann: pomodoro) als gefährliche Praktik verurteilt. Das erste bekannte italienische Tomatenrezept stammt sogar erst aus dem letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts und findet sich in dem neapolitanischen Kochbuch von Antonio Latini.
Auch Lardo, diese erstaunliche Verwandlung des Schweinerückenspecks in eine reinweiße und hauchzarte Spezialität, die noch auf den Fingern zu schmelzen droht, war den Römern schon bekannt. Aber die Verwendung tierischer Fette war eher eine Angelegenheit der einfachen Landbevölkerung (beziehungsweise in diesem Fall: der Arbeiter in den Marmorsteinbrüchen), so dass die Kulinariker nur wenig darüber berichten - sie fühlen sich der städtischen Olivenöloberschicht zugehörig. Mittlerweile widmet sich die Slow Food-Vereinigung dem Lardo di Colonnata.
Über die Steinpilze muss ich gar nicht viel erzählen: die Römer liebten Pilze, soviel ist gewiss. So ist von Kaiser Tiberius überliefert, dass er sich von Asellius Sabinus einen Dialog schreiben ließ, in dem sich boleti, Schnepfen, Austern und Krammetsvögel um den ersten Platz in der kulinarischen Rangordnung streiten. Er zahlte 200.000 Sesterzen (ca. 1/500 des römischen Staatsschatzes) dafür. Zugleich faszinierte die Schriftsteller der Antike immer wieder die Gefahr, die dieses in der Regel wild gesammelte Essen verkörperte.
Geschmacklich eine köstliche Kombination der beiden unbekannten Geschmacksrichtungen umami (Tomaten, Pilze) und fettig (Lardo, Öl).
Zutaten (2 kleine Portionen)
- 150g Steinpilze, getrocknet oder frisch
- 2 dünne Scheiben Lardo
- Olivenöl
- 1 mittlere Tomate
- Petersilie
- 1 Knoblauchzehe
Zubereitung
- 1 EL Olivenöl mit der leicht zerdrückten Knoblauchzehe bei mittlerer Hitze erhitzen und 1 kleingeschnittene Scheibe Lardo darin auslassen.
- Die Steinpilze (wenn getrocknet vorher 1 Stunde hydriert) in der Öl-Fett-Mischung anbraten.
- Wenn die Pilze schon fast fertig sind, die Tomaten und die Petersilie unterrühren. Erhitzen.
- Die Pilze mit der Tomate anrichten und mit dem Lardo bedecken.
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April 16th, 2008 by jb · No Comments
Ein - wie stets lesenswertes - Interview über das Grillen gibt Martin Lersch, Autor von Khymos.org auf dem Blog Home of BBQ.
Neben der allgegenwärtigen Maillard Reaktion erfährt man Neues über die regionalen Unterschiede in der Viskosität von Steak Saucen, über Schweinefleisch mit Kruste und über Geschmacksphysiologie.
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April 16th, 2008 by jb · No Comments

Reis ist seit Jahrtausenden eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. Das International Rice Research Institute schätzt die weltweite jährliche Produktion auf etwa 675 Mio t - mehr als die Hälfte davon wächst in China und Indien, insgesamt über 80% in Asien. Reis wird dabei fast aussschließlich lokal verbraucht. Lediglich 6% werden gehandelt.
In letzter Zeit ist Reis zunehmend in die Diskussion geraten. Die überfluteten Felder erzeugen vermutlich etwa 20-30% des weltweit ausgestoßenen Methan und stehen damit im Verdacht, ein wesentlicher Faktor des Klimawandels zu sein.
Es gibt dabei ernst zu nehmende Hinweise, dass die Ausbreitung der Landwirtschaft schon seit der Steinzeit für eine nachhaltige Veränderung des Klimas sorgt (s. hier im Spektrum der Wissenschaft oder aktuell hier in Wired).
In der Europäischen Union wird in den Ländern am Mittelmehr auf ca. 400.000 ha Reis angebaut. Mehr als die Hälfte des Reises wird in Italien erzeugt, ein weiteres Drittel in Spanien (s. hier).
Einsam an der Spitze des Reisverbrauchs pro Kopf steht Portugal mit über 17 kg jährlich. Von dieser Anomalie abgesehen, gibt der Reisverbrauch ein gutes Bild der lokalen Küchen: während rund ums Mittelmeer jedes Jahr zwischen 6 und 9 kg Reis gegessen werden, liegen die nördlicheren Kulturen mit 3-4 kg deutlich darunter.
Ausnahme ist - wie könnt’s auch anders sein - Deutschland, wo sich der Reisverbrauch pro Kopf in den letzten zwanzig Jahren etwa verdoppelt hat. Mit ca. 6 kg wird hierzulande mehr Reis verzehrt, als in Frankreich. Mag dies auch hauptsächlich an der Boomenden Thai- und Vietnamvorliebe oder der Sushi-Welle liegen - trägt auch meine Vorliebe für Risotto ihren Teil dazu bei.
Deshalb folgen hier gleich drei meiner Lieblingsrezepte:
Risotto mit Gorgonzola (Piemontese)
Risotto mit Safran (Milanese) und
Risotto mit Salsicce (Toskana)
Rezept
Olivenöl
2 Zwiebeln
Reis, 2 Tassen
Kalbsfond
Weißwein
6-8 Salsicce (ca. 400-500 g)
Einige Pilze (z. B. Shiitake)
1 Dose ganze Tomaten oder Tomata Passata
Thymian
Salz, Pfeffer
Eine Zwiebel in Öl andünsten, Reis darauf geben, etwas anbraten, mit Wein ablöschen, die Flüssigkeit etwas einkochen. Dann mit Kalbsfond bedecken und köcheln lassen - stets darauf achten, dass der Reis gerade mit Flissigkeit bedeckt ist.
Salsicce häuten, kleinhacken und mit der zweiten Zwiebel in einer Pfanne anbraten, bis die Würste leicht braun werden.
Die gehackten Pilze dazugeben. Mit den Tomaten löschen, Thymian dazu und köcheln lassen, bis der Reis gerade al dente ist. Die Wurstsauce zum Reis geben und zusammen noch ca. 10 Minuten stehen lassen (solange kann man ja den Tisch decken …).
Dieses traditionelle Rezept ist eine wahre Umami-Bombe: Die Wurst, die Pilze, die Tomaten, die Fleischbrühe …
weiter zum Risotto mit Gorgonzola (Piemontese)
und zum Risotto mit Safran (Milanese)
Tags: italien · rezepte
April 16th, 2008 by jb · No Comments
Risotto mit Safran (Milanese)
Rezept
Olivenöl
Zwiebel
Reis (2 Tassen)
Kalbsfond
Weißwein
Safranfäden (1 TL)
Sahne (ca. 100 ml)
Butter
Pfeffer, Salz
Parmesan
Die Zwiebel in Öl andünsten. Safran dazugeben, dann mit dem Reis etwas anbraten. Mit Wein ablöschen, die Flüssigkeit etwas einkochen. Dann mit Kalbsfond bedecken und köcheln lassen - stets darauf achten, dass der Reis gerade mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die Sahne leicht anwärmen und unter den Reis mischen, wenn dieser al dente ist. Mit Pfeffer, Salz und Butter abschmecken und den geriebenen Käse darunter mischen.
Weiter zum Risotto mit Salsicce
und zum Risotto mit Gorgonzola
Tags: italien · rezepte
April 16th, 2008 by jb · No Comments
Rezept
Olivenöl
Zwiebel
Reis (2 Tassen)
Kalbsfond
Weißwein
Gorgonzola (300-400 g)
Sahne (ca. 100 ml)
Muskatnuss, Pfeffer, evtl. etwas Salz
Die Zwiebel in Öl andünsten, Reis darauf geben, etwas anbraten, mit Wein ablöschen, die Flüssigkeit etwas einkochen. Dann mit Kalbsfond bedecken und köcheln lassen - stets darauf achten, dass der Reis gerade mit Flissigkeit bedeckt ist.
Die Sahne leicht anwärmen.
Wenn der Reis gerade al dente ist, den Gorgonzola in Stücken darunter heben, danach die Sahne hinzugeben. Noch etwas stehen und ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.
Tags: italien · rezepte